
|
Artikel-Nr: T199 Abmessung ohne Klüverbaum u. Bugspriet (Spiere): 86 CM Lang x 12 CM Breit x 59 CM Hoch
Länge ink. Klüverbaum u. Bugspriet (Spiere): 86 CM Lang + 4 CM Lang (Spiere) = 90 CM Lang
Historisches Schiffsmodell aus hochwertigem Teak & Mahagoni & Hart Holz. Das Modell kommt mit einem klimatisierten Holz Basis mit seinem eigenen Messing Typenschild.
Dieses Schiffsmodell ist eine vollständige und maßstabsgetreue Nachbildung des Original-Schiffes und ist 100% in Handarbeit hergestellt wurden.
Ornamente und Verzierungen (z.B. Kanonen, Bullaugen, Anker, Zifferblätter und Räder ...) sind Skulpturen von Messing, Chrom und andere Metalle.
Jedes Schiffsmodell wird mehrere Male Mikro-geschliffen, um die maximale Aufnahme für Farbe und Lack sicherzustellen. Diese Zeitanwendung und Schichtung Prozess ist das, was unsere Modelle ihrem realistischen Glanz gibt.
Geschichte:
Die stählerne Bark Statsraad Lehmkuhl wurde 1914 bei Joh. C. Tecklenborg in Geestemünde, der Werft berühmter Schiffe wie Pisagua, PotosÃ, Preußen als Schulschiff Großherzog Friedrich August unter der Werftnummer 263 für den "Deutschen Schulschiff-Verein" (gegründet 1900) gebaut. Das Schiff zeigte sich bald als guter bis sehr guter Segler bei starkem Wind.
Die Bark gelangte als Reparationszahlung 1919 nach England. 1923 wurde sie vom Norges Rederforbund (Norwegens Reederverband) für 425.000 Norwegische Kronen auf Initiative ihres späteren Namensgebers Kristofer Didrik Lehmkuhl erworben und nach Bergen überführt. Aus Anerkennung für dessen hervorragende Staatsdienste und den Einsatz für den Ankauf des Schiffs nannte man sie nach ihm Statsraad Lehmkuhl.
Nach Ausrüstung für eine mehrmonatige Fahrt ging das Schiff an die Bergens Skolskib Stiftelsen ("Bergener Schulschiffstiftung", die sie bis 1966 als Schulschiff betrieb. Während des Zweiten Weltkriegs hieß sie kurzfristig nach Beschlagnahmung durch deutsche Truppen Westwärts und wurde als Depotschiff verwendet.
1946 wurde sie nach Rückübereignung an Norwegen und Überholung wieder eingesetzt. Zwanzig Jahre später, 1966, musste das Schiff trotz finanzieller Hilfe seitens des Staates aufgelegt werden (steigende Unterhaltungskosten, rückläufige Kadettenzahl). Da ein Verkauf ins Ausland drohte, gelang es dem Reeder Hilmar Reksten, das Segelschiff 1967 für Norwegen zu erhalten. Er betrieb das Schulschiff zwischen 1968 und 1972 auf eigene Rechnung. Wegen Kürzung der staatlichen Unterstützung wurde die Statsraad Lehmkuhl erneut im Hafen von Bergen stillgelegt.
Es wurde die Stiftelsen Seilskipet Statsraad Lehmkuhl (Stiftung Segelschiff Statsraad Lehmkuhl) gegründet, die 1978 das Schiff übernahm und bis heute betreibt. Durch Verchartern an verschiedene interessierte Organisationen und später durch eigenarrangierte Fahrten trägt sich das Schiff. Unter anderem charterte die Deutsche Marine das Schiff im Jahr 2000, um die Seemännische Grundausbildung der Offizieranwärter durchführen zu können, während das eigene Segelschulschiff, die Gorch Fock, in der Elsflehter Werft zur Generalüberholung lag. Während des Winters 1997/1998 wurden in der LaksevÃ¥g-Werft in Bergen umfangreiche Restaurationsarbeiten einschließlich modernster und notwendiger Schiffssicherheitmaßnahmen durchgeführt, dies unter Beibehaltung des ursprünglichen Erscheinungsbildes. Das 2004 90 Jahre alte Schiff nahm und nimmt an verschiedenen internationalen Segeltreffen mit Erfolg teil (1. Platz Oslo-Ostende (Belgien) 1960, Newcastle upon Tyne-Bergen 1993, Larvik (Norwegen) – Esbjerg (Jütland, Dänemark) 1993, Aberdeen-Trondheim 1997) und gewann die "Bosman Sailors Trophy 2004".
Weitere Bilder:
|